Badplanung

Für unser zukünftiges Hauptbad im ersten Obergeschoss wünschen wir uns neben der seitens Bonava ohnehin geplanten Badewanne ebenfalls eine große Dusche. Der Standard sieht hier eine bodengleiche Dusche im üblichen Maß von 90×90 cm vor. Da diese in ihrer Lage nicht veränderbar ist, fingen wir an zu puzzeln.

So wurde aus folgendem Grundriss im Standard

ein angepasster Grundriss mit großer Dusche und sinnvollerer Positionierung des Handtuchheizkörpers.

Jetzt galt es nur noch diese Änderung unserer Sonderwunschkoordinatorin beizubringen. Nach anfänglichen Vorbehalten wurde unser Änderungswunsch dann tatsächlich mit angemessenen Zusatzkosten genehmigt, sodass wir uns demnächst mit der Auswahl der Sanitärobjekte und Fliesen beschäftigen können.

1. Sonderwunschtermin

Lange dachten wir, es passiert dieses Jahr nichts mehr. Aber kaum waren wir im Sommerurlaub erhielten wir eine Mail mit der Einladung zum Sonderwunschgespräch mit der Bitte um Terminvereinbarung bis spätestens in der KW 47. Als wir die Mail erhielten, war aber schon das Ende der KW 45! Nun gut, so haben wir am Strand überlegt, was wir beim ersten Termin besprechen wollten.

Grundsätzlich hat das erste Gespräch folgende Inhaltsvorgaben:
– Grundrissänderungen an nichttragenden Wänden (Bad, WC, Abstellraum, HWR und Küche und die dazugehörigen Schächte sind in ihrer Lage und Größe nicht veränderbar)
– Öffnungsrichtung der Innentüren
– zusätzliche Merkmale zu Fenster und Hauseingangstür (wie z.B. erhöhter Einbruchschutz)
– Festlegung zur Treppenanlage
– Positionen der Deckenauslässe im OG bei Häusern mit Dachterrasse

Natürlich hatten wir uns schon lange Gedanken darüber gemacht, was wir gerne haben möchten. Standard sind zum Beispiel nur 2fach-verglaste Fenster – hier hatte der von uns beauftragte Bausachverständige schon bei unserem ersten Kontakt gesagt, dass das nicht mehr zeitgemäß ist, so dass wir auf 3fach-verglaste aufrüsten wollten. Aber ob alle Wünsche realisierbar wären und mit welchen Zusatzkosten?

Heute hatten wir dann unseren ersten Sonderwunschtermin: Unsere eigentlich Sonderwunschkoordinatorin war kurzfristig verhindert, so dass eine ihrer Kolleginnen unseren Termin übernahm. Es ging alles sehr routiniert und freundlich vonstatten. Unsere Wünsche, die nicht im Sonderwunschkatalog aufgeführt waren, wurden notiert und wir erhalten dann darüber demnächst ein konkretes Angebot.

Erfreut haben wir zur Kenntnis genommen, dass der HKV, der uns bei unserer Küchenplanung ordentlich Kopfzerbrechen bereitet hat, kostenfrei versetzbar ist. Auch eine weitere Dusche im Gäste-WC soll umsetzbar sein. Ob die Dusche im Hauptbad in ihrer Größe veränderbar ist, konnte uns die Dame leider noch nicht sagen. Hierzu sollen wir zeitnah einen Termin bei Bär & Ollenroth machen.
Auch ob ein Leerrohr für die evtl. mal geplante Satellitenanlage einplanbar ist, steht noch in den Sternen. Vermutlich würde dies im Abstellraum des DGs enden – wie kommen wir aber von dort auf die Dachterrasse?

Wir warten nun auf das Angebot und gehen jetzt schon mal von einem weiteren großen Batzen Geld aus, das zusätzlich zu Bonava fließt. Es ist schon etwas erschreckend, wie niedrig der eigentliche Kaufpreis angesetzt ist im Vergleich zu dem, was an den Sonderwünschen verdient wird.

Noch etwas Erfreuliches: Wir haben bereits ein Abflussrohr! Bei den  Reihenhäusern, die auch auf unserer Straßenseite entstehen, wurden die Bodenplatten gegossen.

Im Musterhaus

Bereits bei unserer Vertragsunterzeichnung im Februar hieß es, dass das Musterhaus in Bernau bald eröffnet werden würde. Nun war es endlich soweit!

Das Haus ist ein Einfamilienhaus und daher mit unserer Doppelhaushälfte eher schlecht als recht vergleichbar, aber die Gelegenheit ein Bonava-Haus von innen zu sehen ließen wir uns nicht nehmen.

Schön ist, dass auch in dem Musterhaus nicht nur Sonderausstattungsmerkmale verbaut wurden – ok, bei der Badgestaltung und den Böden wich man in vielen Punkten vom Standard ab, aber für einen ersten Eindruck war die Besichtigung schon ganz hilfreich.

Auch für unsere Küchenplanung war der Besuch interessant. So konnten wir feststellen, dass Bonava offenbar mit einem unserer favorisierten Küchenstudios zusammenarbeitet.

Da wir uns nicht ganz sicher sind, wie es sich rechtlich verhält, wenn wir Bilder aus dem Musterhaus posten, verzichten wir darauf.

ABER: Man kann schon sehen, dass auch auf „unserer“ Seite der Baustelle bald mit dem Bau begonnen werden soll. Das Gelände ist bereits vorbereitet 🙂

Küchenplanung

Zwar sind wir noch früh dran, aber um hinterher nicht in Zeitnot zu geraten, haben wir begonnen uns mit Küchen zu beschäftigen. Dabei haben wir schnell festgestellt wie undurchsichtig die Thematik ist:
Hersteller, Ausstattungsdetails, Fronten, Geräte und nicht zuletzt die Preise.

Für einen ersten Eindruck haben wir uns in eines der größeren Möbelhäuser begeben und auch einige mehr oder minder große Küchenstudios besucht. Hier gibt es erstaunliche Unterschiede in der Qualität der Beratung und der Preisgestaltung.

Mit Hilfe des Küchenforums haben wir uns schnell von einer L-Form verabschiedet und sind zu einer U-Form übergegangen, auch um den Platz bestmöglich ausnutzen zu können – der Raum gibt nur ca. 9qm her.

Wir favorisieren derzeit die Hersteller Häcker und Schüller, wobei wir uns bei letzterem sogar schon auf eine Frontfarbe einigen konnten 🙂 Es wird wohl „Steingrau“ kombiniert mit einigen Akzenten in Eichefunier.

Alles Weitere werden wir bis zum 2. Sonderwunschtermin entscheiden müssen.

 

Wartezeit überbrücken

Bei der Vertragsunterzeichnung wurden wir bereits vorgewarnt, dass einige Zeit ins Land gehen würde, bevor wir wieder etwas von Bonava hören.
Zunächst erhielten wir die Bestätigung des Notars, dass der Vertrag nun auch offiziell gültig ist.

Die erste Rechnung kam dennoch prompt und hatte es mit einem Betrag in Höhe von 15 Euro auch gleich in sich. Soviel kostet die Erteilung eines Negativzeugnisses bei der Stadt Bernau.

Kurze Zeit später erreichte uns auch die Rechnung des Notars. Die war schon deutlich höher.

In der Zwischenzeit ist auch der Sonderwunschkatalog von Bonava bei uns eingetroffen. Wir sind noch immer etwas erstaunt darüber, dass sich der Umfang im Vergleich zum Katalog des ersten Bauabschnitts zwar deutlich reduziert, die Preise jedoch erhöht haben. Immerhin können wir nun damit anfangen, uns mit der Ausstattung der Doppelhaushälfte auseinanderzusetzen.

Vertrag ist Vertrag

Vorgestern war es soweit: Wir haben unseren Kaufvertrag unterschrieben. Beim Notar warteten die stellvertretende Bauleiterin sowie „unser“ Verkäufer auf uns.

Der Notar selbst war sehr nett, die „uninteressanten“ Teile des Vertrages ist er zügig durchgegangen – bei denen hat man auch gemerkt, dass er sie auswendig kann. Unsere bereits in den Vertrag aufgenommenen Sondervereinbarungen hat er nochmal solange hinterfragt, bis er sie auch verstanden hat („Was ist denn Buche bunt?“) und zum Teil auch noch Formulierungen korrigiert, wenn er sie nicht eindeutig genug fand. Bei den für uns wichtigen Abschnitten hat er zwar auch schnell gelesen, aber immer am Ende der einzelnen Punkte mit uns besprochen, was das für uns konkret heißt – Juristendeutsch ist ja nicht jedermanns Sache.
Nach knapp 1 1/2 Stunden waren wir dann durch und die Unterschriften konnten geleistet werden – leider haben wir es verpasst und von diesem „historischen“ Moment kein Foto gemacht…

Nun heißt es abwarten. Die stellvertrendende Bauleiterin hat von Bonava noch keine offizielle Vollmacht, die aber hoffentlich Anfang nächster Woche erteilt wird. Erst dann wird unser Kaufvertrag nämlich auch gültig…

Nach der Vertragsunterzeichnung haben wir von Bonava noch eine Tasche mit einigen Informationen erhalten. Leider ist der aktuelle Sonderwunschkatalog noch in der Verhandlungsphase, so dass wir noch nicht intensiver in die Planung einsteigen können. Natürlich haben wir schon gewisse Vorstellungen, von dem, was wir noch wollen, aber Preise wären natürlich auch ganz nett. In der Tasche waren so also nur der Fliesen- und Bodenkatalog sowie ein grober Zeitplan, in dem steht, in welcher Reihenfolge die Sonderwunschkoordinatorin unsere Sonderwünsche wissen muss.

Wir träumen aber schonmal weiter 😉

Das liebe Geld

Das Geld für ein Haus haben wir nicht mal eben auf der hohen Kante – wie
vermutlich die meisten Normalsterblichen.

Aber auch hier haben wir uns frühzeitig Gedanken gemacht und bereits im Frühjahr letzten Jahres einen ersten Beratungstermin bei Dr. Klein in Berlin vereinbart.
Beim ersten Gespräch haben wir viel – für uns – Neues erfahren, wussten aber auch am Ende, in welchem finanziellen Rahmen wir weiterträumen durften. Wir können jedem, der an den Kauf einer Immobilie denkt, nur dazu raten!

Nachdem wir unser Reservierungsformular abgeschickt hatten und die Gebühr hierfür überwiesen war, ging es natürlich daran, das Finanzielle zu klären. Überall liest man davon, möglichst viel zu vergleichen, dies war auch unser Weg.
Wir haben sowohl von einigen Banken direkt Angebote eingeholt als auch wieder unseren Finanzierungsberater bei Dr. Klein aufgesucht. Eigentlich war auch geplant, uns von der Interhyp beraten zu lassen, aber die haben sich leider nicht an unseren Zeitplan gehalten.

Letztendlich waren die Konditionen bei einer Bank über Dr. Klein besser als bei allen anderen. Leider galten diese nur noch wenige Tage, da das „Sonderprogramm“ für Kontoinhaber wegen zu großer Erfolgsrate eingestellt werden sollte. Das hat uns ganz schön unter Druck gesetzt, da wir der Bank natürlich einige Unterlagen zur Verfügung stellen mussten und wir daher sehr von Bonava und dem Notar abhängig wurden. Zum Glück hat aber alles gut geklappt und der Finanzierungsvertrag ist unter Dach und Fach.

Jetzt steht in wenigen Tagen die Unterzeichnung des Kaufvertrages beim Notar an und dann beginnt die lange Zeit der Vorfreude und Planung 🙂

Willkommen auf unserem Blog

Nachdem wir nun schon seit knapp 1 1/2 Jahren den Gedanken an ein Eigenheim mit uns rumgetragen haben, ist es nun soweit.

Nach vielen, vielen Besichtigungen und dem Einholen vieler Informationen zu den unterschiedlichsten Bauprojekten und Bestandsbauten fiel Mitte Januar die Entscheidung auf einmal ganz schnell. Wir ziehen von Berlin Mitte nach Bernau!

Wir haben das Bonava-Projekt eher zufällig entdeckt und nach einem Ausflug ins Berliner Umland und zwei schlaflosen Nächten unterschrieben wir ein Reservierungsformular. Im Sommer/Herbst/Winter 2019 soll unsere Doppelhaushälfte stehen – darauf freuen wir uns schon heute!

In diesem Blog möchten wir euch an unserer Vorfreude und den kleinen und großen Entscheidungen rund um den Hauskauf teilhaben lassen.